Liebe Patientenbesitzer,

aufgrund unterschiedlicher Vorgeschichten gibt es immer wieder Pferde, die sich vom Tierarzt nicht spritzen lassen. Bei manchen ist dies ein Unterfangen mit hohem Gefahrenpotential für den Besitzer und mich durch beispielsweise Steigen und Treten, bei anderen ist überhaupt gar kein Herantreten auf eine Armlänge möglich.

Um diesen Fällen nun stressfrei für das Pferd und ungefährlich für die Menschen gerecht zu werden, biete ich ab sofort Injektionen in den Muskel via Blasrohr an. Dies kann die jährliche Impfung sein oder die Sedierung für die Zahnbehandlung.

Dazu habe ich mir ein hochmodernes Blasrohrset zugelegt, welches in kurzer Distanz wie beispielsweise einem Meter oder sogar auf Weiten bis zu 30 m genutzt werden kann. Insbesondere auf kurzen Distanzen besteht kaum ein Verletzungsrisiko, da dieses spezielle Blasrohr für die Tiermedizin extrem präzise schießt.

Die Abrechnung dazu erfolgt, wie alle meine Leistungen, nach der Gebührenordnung der Tierärzte. Nach GOT Punkt Z4.3H „Injektion mittels Blasrohr zusätzlich“ fällt zum normalen Sedationspreis eine Pauschale von 45 Euro an. Da jedoch auch sonst bei erheblichem Mehraufwand bei einer Injektion ein Zeitfaktor  berechnet wird, liegen die Kosten bei unkooperativen Pferden ungefähr im gleichen Bereich. Der Vorteil liegt jedoch auf der Hand: es ist bedeutend weniger Stress für das Pferd und senkt das Verletzungsrisiko für mich und auch den Besitzer fast auf null.

Sollten Sie Fragen zur Distanzimmobilisation haben so sprechen Sie mich gerne an!